Seit 1983 übernehmen die Ritz Carlton Hotels weltweit soziale und ökologische Verantwortung mit dem Programm „Community Footprints“. So ist auch das Ritz Carlton DIFC ein „positiv unterstützendes Mitglied“ der Community in Dubai und unterstützt durch viele Aktionen seit 2 Jahren tatkräftig eine Organisation, die wirklich Hilfe braucht und sie für die phantastische Arbeit für die Menschlichkeit auch mehr als verdient: Das Senses Care Home.

 

Senses Home

Senses Home

 

So waren am 29.11. Kunden und Freunde vom Management des Ritz Carlton DIFC eingeladen zu einem „Give-Back Getaway“. Zuerst traf man sich im „Sunken Garden“ zu einem kleinen Frühstück und alle Teilnehmer begannen dann, die von der Pastry Chefin vorbereiteten Plätzchen liebevoll zu verzieren. Dazu lagen neben den Keksen Spritztüten mit farbiger Zuckermasse bereit sowie Zuckerröschen, Jelly Bellies, Smarties und vieles mehr. Alle Gäste sowie das Management Team um GM Lothar Quarz und Hotelmanagerin Katrin Herz gaben sich große Mühe und ließen ihrer Kreativität freien Lauf, um möglichst farbenprächtige Weihnachtsplätzchen zu produzieren.

 

Weihnachtsplätzchen

Weihnachtsplätzchen

 

Nach einiger Zeit, nachdem die Plätzchen getrocknet waren, stieg man zusammen mit den Süßigkeiten und vielen anderen nützlichen Dingen wie Waschpulver, Reis, Putzmittel und vielem mehr in die bereitstehenden Kleinbusse und fuhr gemeinsam zum Senses Care Home in Um Suqeim schräg gegenüber dem Burj Al Arab.

Als ich dieses Heim betrat kam mir sofort in den Sinn: „Was für eine Diskrepanz! Hier die Glitzerwelt mit dem Wahrzeichen Burj, hier Armut und Krankheit!

Das Senses Care Home Projekt wurde 2004 von der Emirati Nadia Khalil Al Sayegh, die über 20 Jahre Erfahrung in der Abteilung für Arbeit und Soziales hat, in Dubai gegründet und konzentriert sich auf Kinder mit besonderen Bedürfnissen.

 

Nadia Khalil Al Sayegh

Nadia Khalil Al Sayegh

Das Heim befindet sich in einem eigens dafür errichteten Zentrum in Um Suqeim, das von HH Sheikh Mohammed bin Rashid al Maktoum, Premierminister und Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher von Dubai gebaut wurde. Ohne seine Unterstützung wäre der Traum von der Hilfe für Kinder in Not nicht möglich gewesen wäre, allerdings braucht das Center auch jetzt jegliche Unterstützung von uns allen, da es vom Staat nicht subventioniert wird.

Das Senses Residential und Day Care Centre ist heute eine komplette Non-Profit-Organisation und ist die erste und einzige Wohn- und  Betreuungseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit  besonderen Bedürfnissen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Nahen Osten überhaupt. Durch spezielle Programme wie Sprach- und Musiktherapie, Kunst, Sport und Physiotherapie und alles was man zum Leben braucht, erhalten Kinder ab dem Alter von 2 bis 19 mit einer leichten oder schweren körperlichen oder geistigen Behinderung u.a. dem Down-Syndrom die Pflege, die sie benötigen.
Senses bietet ein Haus mit „Rund um die Uhr Betreuung“  für Kinder, die spezielle Therapien benötigen und gibt ihnen rehabilitative und Bildungsprogramme sowie ein förderndes Umfeld, wo sie neue Fähigkeiten entwickeln und ihre Fähigkeiten verbessern können bis hin zur Möglichkeit eine Schule zu besuchen.

 

Das Zentrum ist spezialisiert auf behinderte Waisen, weil man erkannt hat, dass ihre Bedürfnisse einzigartig sind.
Die Erfüllung dieser besonderen Bedürfnisse basiert auf der Bereitstellung von Rehabilitations- und Ausbildungsprogrammen. Neben psychologischer Unterstützung und  Anleitung zur Selbst-Pflege wird Pflege durch qualifizierte Pflegekräfte auf dem höchsten Niveau geboten.
Umfassende und dauernde hoch qualitative Gesundheitsversorgung wird durch ein allumfassendes Gefühl der menschlichen Wärme und Zuwendung verstärkt.

Das Zentrum wird geleitet von Dr. Lina Owies, einer sehr engagierten Ärztin und Psychologin, die mit vollem Herzblut und riesigem Engagement für „ihre Kinder“ da ist, unterstützt von Johnny Miller und einem Team von Pflegekräften.

In der Einrichtung wohnen 45 Schwerstbehinderte und in der Tagespflege kommen nochmals 50 Kinder und Jugendliche dazu.

 

Musikshow

Musikshow

 

Als wir ankamen wurden wir von den im Innenhof versammelten Kindern herzlich und neugierig begrüßt. Nach einem Rundgang durchs Haus erlebten wir auf den Ehrenplätzen im Innenhof eine musikalische farbenfrohe Darbietung mit Gesang und Tanz gefolgt von einer Rap-Darbietung.

 

Rap-Show

Rap-Show

 

Für beide Vorstellungen hatten die Kinder und Jugendlichen lange geübt und waren sehr stolz über den verdienten Applaus.

Sodann wurden die Weihnachtsplätzchen verteilt und von den Kindern begeistert verzehrt und man tanzte noch etwas zusammen.

 

Plätzchenverteilung

Plätzchenverteilung

 

Am Ende unseres Besuchs wurden noch die mitgebrachten Produkte an die Betreuer überreicht und wir erfuhren, dass unbedingt noch einige Regale für den Vorratsraum benötigt würden, da manche Vorräte einfach auf dem Boden liegen würden. Bereits letztes Jahr hatte das Team vom Ritz Carlton DIFC den Vorratsraum renoviert und mit Regalen ausgestattet ebenso wie den Speiseraum und die Küche.

Fakt bleibt aber, dass das Zentrum ALLES braucht, was für uns ganz normal ist. Von Essensprodukten über Putz- und Waschmittel bis hin zu Kleidung und vor allem Medikamente. Denn unter diesen Kindern und Jugendlichen ist keines, das nicht Medikamente zum Überleben oder zu einem besseren Leben benötigt. Natürlich ist auch der Bedarf an neuen Therapieeinrichtungen sehr groß und Dr. Lina und ihr Team sind dankbar für jede Hilfe egal welcher Art. Auch freiwillige Helfer, die das Team unterstützen sind jederzeit willkommen.

 

Vielleicht denken Sie beim Lesen dieses Artikels darüber nach, wie auch SIE gerade in der Weihnachtszeit diese bedürftigen Kinder unterstützen könnten, um ein Lächeln auf ihre Lippen zu zaubern.

Ja, das Lächeln hat mich sehr beeindruckt! Viele dieser Kinder strahlten uns so glücklich an, als wir uns mit Ihnen beschäftigten, dass es einem sehr warm ums Herz wurde. Als wir das Zentrum verließen, waren wir alle sehr nachdenklich und ich war mir dessen bewusst, wie klein doch unsere alltäglichen Probleme wirklich sind und dass wir dem Schicksal doch manchmal dankbarer dafür sein sollten, das es uns so geht wie es uns geht!

Weitere Informationen über Senses finden Sie unter http://www.sensescentre.com

 

Bildergalerie: Community Footprints Aktion (Teil 1)

Bildergalerie: Community Footprints Aktion (Teil 1)

 

 

Bildergalerie: Community Footprints Aktion (Teil 2)

Bildergalerie: Community Footprints Aktion (Teil 2)