Gift

Gift

 

Der heutige Beitrag dreht sich nur teilweise um Ernährung, aber ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf eine sehr schädliche Substanz, über die ich vor Kurzem gestolpert bin, zu lenken. Leider ist sie in vielen vielen Dingen, mit denen wir täglich zu tun haben enthalten.
Viele von uns stellen sich schon  der täglichen Herausforderung, gesunde Lebensmittel zu essen, allergene Stoffe zu vermeiden, Bio-Kosmetik zu verwenden, unbehandelte Kleidung zu tragen – es scheint kein Ende in Sicht. Da uns Erklärungen zu schädlichen Stoffen verständlicherweise nur sehr langsam und widerwillig gegeben werden, erachte ich es als notwendig Informationen zu verbreiten.
Ich möchte Sie mit Xenohormonen bekanntmachen! Dies sind künstlich erzeugte Hormone, die nicht in unserem natürlichen hormonellen System zu finden sind. Während wir etwas für unsere Ernährung, unseren Schlaf, die Bewegung und den Stress tun können, wissen wir oft nicht, wie man künstlich erzeugte Östrogene vermeidet.
„Unser primäres Problem mit diesen Hormonen ist, dass sie sich entwickelndes Gewebe im endokrinen System schädigen; dies beinhaltet die Schilddrüse, Nebennieren, die Hypophyse, die Hoden und Eierstöcke und die Bauchspeicheldrüse (die Insulin produziert). Ein beschädigtes endokrines System kann dann seinerseits die Reproduktionsorgane wie Prostata und Gebärmutter beschädigen, das Immunsystem, sowie das Gleichgewicht des Blutzuckers und die Fähigkeit des Gehirns, mit diesen Systemen zu kommunizieren. Während viele Xenohormone östrogene Wirkung haben, können sie auch anti-östrogen wirken in dem Sinne, dass sie sich an Östrogenrezeptoren binden und deren eigene Wirkung  blockieren.“ (Zitat Dr. John R Lee).
Reifes Gewebe ist unempfindlicher gegen Xenohormone, nimmt aber ebenfalls Schaden, während in der Entwicklung begriffenes Gewebe sehr anfällig für Beschädigung ist; dies bedeutet, dass ein Fötus, welcher durch die Mutter in Kontakt mit Xenohormonen kommt, schwer beschädigt wird. Und die Ergebnisse dieser Schäden machen sich bemerkbar, wenn das Kind ausgewachsen ist. Warum haben heute so viele Männer eine niedrige Spermienzahl? Und warum erleiden so viele von uns Frauen auch in jungen Jahren Fehlgeburten? Leider waren unsere Eltern nicht aufgeklärt über diese Dinge – aber wir sind es. Und wir können etwas tun, um uns zu schützen. Diese Substanz ist Ursache für verschiedene Formen von Krebs und vor allem auch für eine Vielzahl von Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane.

„Die Mehrheit dieser Xenohormone sind künstlich hergestellte petrochemische Produkte, die in Pestiziden, Reinigungsmitteln, Lösungsmitteln, Klebstoffen, Emulgatoren, Kunststoffen etc. verwendet werden und in vielen anderen Chemikalien, die in der Produktion und Industrie eingesetzt werden.“ (Zitat Dr. John R Lee)

Dies ist nur einer von etwa 100,000 Schadstoffen, denen wir ausgesetzt sind, aber es ist einer, den wir fast jeden Tag antreffen. Es mag jetzt scheinen, als wäre die Vermeidung von Xenohormonen ein unüberwindliches Problem, aber respektieren Sie einige der folgenden hilfreichen Tipps und Sie haben schon viel erreicht (die Richtlinien sind für uns alle wichtig, ganz besonders für schwangere Frauen und Kinder!):

• Alle Pestizide, Fungizide und Herbizide sind giftig. Tun Sie was Sie können, um sie zu vermeiden. Das bedeutet alles, was Insekten, Pilze oder Pflanzen tötet.
• Vermeiden Sie verarbeitete und verpackte Lebensmittel, essen Sie hauptsächlich frische und bevorzugt  Lebensmittel aus biologischem Anbau. Vieh – wie z.B. Hühner – nehmen diese Stoffe oft durch Medizin oder Futterkörner auf; achten Sie  möglichst darauf, pestizidfreie Lebensmittel zu kaufen.
• Bewahren Sie Ihre Lebensmittel in Glas- oder Keramikbehältern auf. Wenn Sie Lebensmittel mit Plastikfolie abdecken, achten Sie darauf, dass die Folie nicht die Speisen berührt. Speisen sollten nie in der Mikrowelle oder anderweitig in einem Kunststoffbehälter aufgewärmt werden.
• Eine gute Option ist die Investition in einen Wasserfilter. Mineralwasser kann schädliche Stoffe aus den Kunststoffflaschen enthalten, besonders wenn dieses Wasser lange in der Sonne stand.
• Wenn Sie ein neues Haus bauen, tun Sie es ohne Spanplatten, Sperrholz und Holzfurniere oder andere Materialien, die Chemikalien ausdünsten. Finden Sie Teppiche, die frei von Dämpfen und giftigem Kleber sind.
• Verwenden Sie Bio-, Öko-Waschmittel, -seifen und -shampoos. Die Haut als unser größtes Organ überträgt Chemikalien in unser System effizienter als unser Magen. Kaufen Sie diejenigen Produkte, die Ihrer Meinung nach am wenigsten schädlich sind.
• Vermeiden Sie Lösungsmittel. Wenn Sie sie verwenden müssen, schützen Sie Ihre Haut (sie gelangen schnell über die Haut in den Blutkreislauf) und atmen Sie sie nicht ein. Lösungsmittel sind  in Nagellack und Nagellackentferner enthalten, die sehr beliebt sind bei Teenagern, die anfällig für reproduktive Schäden sind. Sie sind in chlorierten Tampons, Haarspray, Parfüm und oralen Verhütungsmitteln enthalten. Verwenden Sie kein gebleichtes Toilettenpapier, gebleichte Kaffeefilter, Gewebe etc.
• Weiches Plastikspielzeug für kleine Kinder kann ebenfalls schädlich sein, vor allem in einem Alter, in dem alles in den Mund genommen wird.

 

Es gibt zwei pflanzliche Alternativen um das hormonelle Ungleichgewicht zu bekämpfen, das  wir durch Xenohormones, Xenoöstrogene und Hormontherapie erleiden könnten:

Herbal Formula (ProSoothe)
Eine ganz natürliche pflanzliche Formel, die hormonelles Ungleichgewicht deutlich verbessert: Uterusmyome und Schmerzen im Beckenbereich / Krämpfe, Reizbarkeit, Anspannung, Stimmungsschwankungen, Akne, Kopfschmerzen, Schmerzen in der Brust, Blähungen und Gewichtszunahme. Das Kraut Vitex / Mönchspfeffer ist seit langem ein Stabilisator für Frauen, die ihre Körper wieder ins Gleichgewicht gegen überschüssiges, unnatürliches Östrogen bringen wollen.

Milk Thistle (Silymarin)
Abgesehen von der Behandlung von Lebererkrankungen ist die tägliche Pflege der Leber ein Eckpfeiler der Gesundheit. Holistische Ärzte, die hinter den Symptomen einer Krankheit die zu Grunde liegende Ursache zu suchen stellen oft fest, dass die Leber hier eine Rolle spielt. Dies trifft für eine breite Palette an Krankheiten zu einschließlich des Einflusses durch endokrine Störfaktoren. Das Kraut, gemeinhin als Mariendistel bekannt, reinigt den Körper von Xenoöstrogenen durch die Stärkung der Leber, die durch pharmazeutische und chemische Einflüsse geschwächt wird und nicht optimal funktioniert.

(Quelle: http://www.womenlivingnaturally.com/)

Viele fragen mich, warum ich so intensiv auf eine gesunde Ernährung, auf Nahrungsergänzungsmittel und umweltfreundliche Produkte hinweise. Ich kann mich nur wiederholen: Heutzutage gibt es eine dermaßen große Anzahl an Giften und giftigen Substanzen, die unser Körper täglich zu bekämpfen hat und es ist ein wirklich harter Kampf und oft verliert er die Schlacht, wenn wir ihm nicht mehr Aufmerksamkeit schenken. Ich denke, es ist mindestens einen Versuch wert ….