Das 11. Symposium der Gulf Comparative Education Society (GCES) wurde am 12. November im Hilton Garden Inn in Ras Al Khaimah offiziell eröffnet – veranstaltet von der Sheikh Saud bin Saqr Al Qasimi Foundation for Policy Research.
Die dreitägige Veranstaltung fand vom 12. bis 14. November 2025 unter dem Motto „Pädagogik, Politik und Praxis im GCC-Raum“ statt und bringt über 150 Forscher, Pädagogen und politische Entscheidungsträger aus der gesamten Golfregion und darüber hinaus zusammen, um zu erörtern, wie sich Unterricht, Regierung und Unterrichtspraxis bei der Gestaltung der Bildungszukunft der Region überschneiden.

Unterstützt von der New York University Abu Dhabi (NYUAD) als Premium-Partner und der United Arab Emirates University (UAEU) als beitragendem Partner, unterstreicht das Symposium die Bedeutung der Zusammenarbeit für die Förderung inklusiver, innovativer und zukunftsfähiger Bildungssysteme in den GCC-Staaten.

Zu den renommierten Referenten zählen in diesem Jahr Professor Michele Schweisfurth (Universität Glasgow), Dr. Jeremy Rappleye (Universität Hongkong), Chi Sum Tse (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Dr. Khalaf Al’Abri (Sultan-Qaboos-Universität) und Fatiah Touray (New York University Abu Dhabi).

Zur Eröffnung des Symposiums hielt Professor Michele Schweisfurth eine Grundsatzrede mit dem Titel „Pädagogik aus internationaler Perspektive”. In ihrer Rede untersuchte sie, wie sich die Unterrichtspraktiken in einer Post-COVID-Welt kulturübergreifend entwickeln, und hob hervor, warum die Definitionen von „gutem Unterricht” weltweit variieren und wie evidenzbasierte Reformen den heutigen Unterricht beeinflussen.

Dr. Natasha Ridge, Executive Director der Sheikh Saud bin Saqr Al Qasimi Foundation for Policy Research, reflektierte über die Bedeutung der Veranstaltung und sagte: „Was das GCES so bedeutungsvoll macht, ist seine Fähigkeit, Stimmen zu vereinen, die sich nicht oft im selben Raum treffen – politische Entscheidungsträger, Forscher und Lehrer. Gemeinsam erinnern sie uns daran, dass es bei Bildungsreformen nicht nur um politische Dokumente geht, sondern um Menschen, Klassenzimmer und den Mut, neu zu überdenken, was beim Lernen wirklich wichtig ist.”

Die GCES findet nun bereits zum elften Mal statt und hat sich von einer kleinen akademischen Gesellschaft zu einer angesehenen regionalen Plattform für Bildungsdialog und -reformen in den Ländern des Golf-Kooperationsrats (GCC) entwickelt. Die diesjährigen Sitzungen konzentrieren sich auf die Lehrerfortbildung, inklusive Bildung und digitale Transformation, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Rolle der künstlichen Intelligenz bei der Gestaltung zukünftiger Lernumgebungen liegt.

Mit seinen dynamischen Podiumsdiskussionen, forschungsorientierten Debatten und seinem Geist der Zusammenarbeit bekräftigt das GCES 2025 den wachsenden Einfluss der Golfregion in der globalen Bildungslandschaft und zeigt, dass bedeutende Veränderungen stattfinden, wenn Lehren, Politik und Praxis gemeinsam voranschreiten.

Weitere Informationen finden Sie unter https://gces.ae/gces-symposium-2025.