Vor kurzem besuchte ich den neu eröffneten Shop von Al Nassma Chocolate im Soukh Al Bahar der Dubai Mall und traf dort Martin van Almsick, seine Frau Hanan und seine Tochter Marrah, die alle im Familienbetrieb tätig sind, zu einem interessanten Gespräch.

Al Nassma Chocolate ist die einzige reine Kamelmilchschokoladenmanufaktur in der Welt. Bei Al Nassma wurde die Kamelmilchschokolade von Martin van Almsick und seiner Frau  zusammen mit Kamelexperten aus den Emiraten und Schokoladenexperten aus Deutschland und Österreich erfunden. Die Erfindung basiert auf der Gründung der ersten Kamelmilchfarm der Welt auf die Initiative des sehr bekannten deutschen Veterinärs Professor Dr. Dr. Ulrich Wernery und seiner Frau Renate, auf der zur Zeit ca. 10.000 Kameldamen und einige Kamelbullen in gepflegten Ställen leben.

Die Kamelmilchschokolade hat sich in der Welt der Premiumschokolade weltweit einen Namen gemacht und sie ist zur Zeit unter anderem auf 20 internationalen Flughäfen  – natürlich auch in Dubai –  erhältlich. Wichtige Abnehmer sind Dubai Duty Free, Abu Dhabi Duty Free, aber auch alle saudischen Flughäfen etc.
Seit 2008 sind die Produkte von Al Nassma überaus beliebt und das vor kurzem zu Ende gegangene Jahr 2024 war das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte.
Mit ein Grund dafür war die unerwartete Explosion der Nachfrage nach Schokolade aus Dubai. Die Dubai-Schokolade mit Pistazien-Kunafa-Creme eroberte seit dem Sommer 24 die Welt im Sturm und sorgte auch beim Al Nassma Management für strahlende Gesichter.

Die bisher nur in orientalischen Süßwarenkreisen bekannte Kunafa gibt bei Verwendung in Schokolade einen einzigartigen, neuartigen feinen Crunch, der vor allem junge Schokoladenliebhaber in aller Welt begeistert. In Verbindung mit Pistazien-Creme umhüllt von Vollmilchschokolade entstand eine vollkommen neue Schokoladenkategorie, die weltweit als „Dubai Chocolate“  bekannt wurde. Das Besondere an dieser Schokolade ist nicht nur das Geschmackserlebnis, sondern auch die Tatsache, dass sie nicht mit Marketing-Millionen aus Großkonzernen im Markt etabliert wurde, sondern dass sie durch die Kommunikations-Power von Tik Tok- und Instagram-Influenzern ihren Siegeszug angetreten hat.
Auch geht dieses Produkt nicht auf die Kreation durch Produktentwickler von Schokoladen-Multis zurück, sondern auf die „Erfindung“ einer in Dubai ansässigen ägyptischen Hausfrau und eines philippinischen Pastry-Chefs.

„Was uns begeistert ist, dass sich plötzlich auch junge Leute auf der ganzen Welt für Schokolade interessieren und Millionen von Menschen versuchen, in ihrer Küche diese Schokolade selbst herzustellen“, sagte Martin van Almsick bei meinem letzten Besuch in der neu eröffneten Schokoladen-Boutique von Al Nassma.
Ein erfreulicher Nebeneffekt ist auch, dass sich diese neue Spezialität im oberen Premium-Segment etabliert hat und Kunden weltweit kein Problem damit haben, für ein herausragendes Produkt tief in die Tasche zu greifen.
Leider – wie immer bei einer erfolgreichen Produkteinführung – gibt es auch hier unlautere Trittbrettfahrer, die lediglich teure Zutaten vortäuschen, in Wirklichkeit aber gefärbtes Palmöl verwenden. Dieser Umstand wurde jetzt auch vom Ministerium für Ernährung und Verbraucherschutz  Stuttgart in deutlichen Worten kritisiert und es wurde sogar eine Warnung ausgesprochen.
So sollte jeder, der Dubai-Schokolade kauft, die jeweiligen Etiketten sorgfältig lesen und bei der Erwähnung skurriler Inhaltsstoffe wie „hydrogenated vegetable fat“ (gehärtetes Pflanzenfett in diesem Fall Palmkernöl)  und verschiedener synthetischer Farbstoffe vom Kauf Abstand nehmen. Auch wurden in einigen Proben in Deutschland Allergene und Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) festgestellt.

Al Nassma versucht nun eine absolute Qualitätsführerschaft zu erreichen unter Verwendung von exzellenten natürlichen Zutaten und vor allem auch durch die Tatsache, dass sowohl die Schokolade als auch die Pistazien-Creme in der eigenen Fabrik hergestellt werden.

So hat Al Nassma nun eine eigene Version der „Dubai Chocolate“ kreiert, die unter dem Markennamen „Samha“ eine edle Version präsentiert, die absolut rein ist und ohne jegliche Farbstoffe auskommt.

Martin van Almsick sagte dazu: „ Wir sind sehr stolz darauf, Schokolade herzustellen, wie man in Europa vor 60/70 Jahren gearbeitet hat, nämlich mit einer Verbindung von traditioneller Handwerkskunst und der Verwendung ausschließlich feinster Zutaten. Wir wissen, dass der Kunde das sofort schmeckt und glauben fest an den Erfolg unserer Samha-Pistazien-Kunafa-Tafel.“
Auf die Frage, ob der Hype wohl international nachhaltig sei, sagte Martin weiterhin: „Ich bin der Überzeugung, dass der Hype sicher etwas abflachen wird und sich nur die Produkte am Markt durchsetzen, die der Kunde trotz eines hohen Preises gerne immer wieder kauft, weil sie durch Qualität überzeugen. In Dubai allerdings glaube ich fest daran, dass wir ein langfristiges Mitbringsel à la Mozartkugeln aus Österreich geschaffen haben.“

Al Nassma hat pünktlich zu Weihnachten einen Shop im Soukh Al Bahar der Dubai Mall eröffnet, wo es die Samha-Pistazien-Kunafa-Tafel neben den vielen anderen Al Nassma Kamelmilchschokoladespezialitäten zu kaufen gibt.

Diese Original-Schokolade ist im deutschsprachigen Europa momentan nur bei Julius Meinl am Graben in Wien und in dessen Online-Store (https://www.meinlamgraben.eu/) erhältlich

Bilden Sie sich selbst ein Urteil und probieren Sie die reine Samha-Pistazien-Kunafa-Schokolade ohne jegliche Farbstoffe – produziert in der eigenen Manufaktur von Al Nassma – made in Dubai!