Ras Al Khaimah Art gibt die Ausschreibung für sein Festival 2027 bekannt und lädt Künstler  aus den VAE und der ganzen Welt ein, sich mit dem diesjährigen Thema „Lost in Translation“ auseinanderzusetzen.

Im Kern befasst sich das Thema mit dem Raum zwischen Bedeutung und Interpretation, mit dem, was sich verschiebt, abschwächt oder verloren geht, wenn Ideen über Sprachen, Kulturen und Kontexte hinweg übertragen werden. Es geht nicht nur darum, was verloren geht, sondern auch darum, was dabei neu gedacht wird.

Künstler sind eingeladen, sich dem Thema aus ihrer eigenen Perspektive zu nähern, etwa durch Fragen der Identität, Migration, Erinnerung, Technologie oder der stillen, alltäglichen Diskrepanzen, die unsere Kommunikation prägen. Das Festival steht einem breiten Spektrum an Disziplinen offen, darunter bildende Kunst, Fotografie, Skulptur, Installation, Film und Performance.

Als Vorzeigeprojekt der Sheikh Saud bin Saqr Al Qasimi Foundation for Policy Research bringt Ras Al Khaimah Art weiterhin aufstrebende und etablierte Künstler in einem Umfeld zusammen, das sowohl im kulturellen Erbe verwurzelt als auch offen für neue Perspektiven ist.

Jedes Jahr geht das Festival über ein konventionelles Ausstellungsformat hinaus und schafft einen Raum der Begegnung, in dem Künstler  und Publikum sich nicht nur mit dem Werk selbst, sondern auch mit den Ideen auseinandersetzen, die es prägen.

Für die Ausgabe 2027 werden ausgewählte Werke Teil eines betreuten Programms aus Ausstellungen, Installationen und Live-Erlebnissen sein und zu einer kollektiven Erzählung beitragen, die von vielfältigen Stimmen geprägt ist.

Die Einreichungsfrist ist nun eröffnet. Künstler sind eingeladen, Teil eines Dialogs zu werden, der Nuancen, Mehrdeutigkeit und den Reichtum sich wandelnder Bedeutungen umfasst.

Einsendeschluss: 5. Juni 2026

Bewerbung über https://rakart.artcall.org/

Weitere Informationen unter https://www.rakart.ae/2027-festival